freeQblog
Donnerstag, 20. September 2007
10.000
Um 20:59 hat sich der/die laut Blogcounter 10.000ste Besucher/in auf's freeQblog verirrt. Es war vor allem scheinbar jemand, der/die oft in KBD unterwegs ist, denn er/sie hatte mein Blog abonniert, wie der Referrer verrät. Zudem ist er/sie Kunde/Kundin bei der blonden DSL-Schönheit!

Zu gewinnen gibt's zwar nix, aber mal der 10.000ste gewesen zu sein, ist doch auch was, oder? Herzlichen Glückwunsch dann mal - vielleicht meldet sich der/diejenige ja noch ;)
Dienstag, 14. August 2007
Bauern haben Zeit
Aber ich nicht! Zumindest nicht, wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit bin. Normalerweise sind Traktor- oder Mähdrescher-Fahrer ja so nett, und fahren hin und wieder mal rechts ran, um die Autos vorbeizulassen. Nicht so der Zeitgenosse in seinem maximal 30 fahrenden Mähdrescher von heute morgen. Ich kann sogar froh sein, überhaupt gesehen zu haben, was denn dafür sorgt, dass sich der gesamte Verkehr auf der Bundesstraße nur mit 30 voranbewegt. Der Kerl hatte es nämlich schon direkt nach Ortsausgang geschafft, etwa einen Kilometer Autos hinter sich zu versammeln. Es gab diverse längere Geraden auf den 15 Kilometern Strecke, aber bis zur letzten Gerade waren vor mir bis zur nächsten Kurve nur Autos zu sehen. Nachdem ich dann locker 30 min dahinter klebte, durfte ich dann endlich zur Arbeit abbiegen - und hatte mittlerweile immerhin nur noch so 20 Autos zwischen dem Mähdrescher und mir hinterlassen. Die mittlerweile aber sicher noch zwei weiteren Kilometer voller Autos tun mir aber immer noch leid.

Und wenn sie nicht gestorben sind, tuckern sie immer noch hinterher...
Freitag, 27. Juli 2007
Manchmal...
... bin ich einfach nur froh, so ein kleines unscheinbares B-Blog mein eigen zu nennen. Wär's nämlich ein vielbesuchtes A-Blog, könnten einige Kommentar-Threads so ausarten wie hier!

Da wird flugs aus einem simplen blogtypischen Beitrag zu einer sinnfreien Fernsehsendung ein peinlich zu lesendes Diskussionsforum für Teenies, die nichtmal zur typischen Leserschaft des Blogs gehören...
Montag, 23. Juli 2007
Hinterhalt aus dem Unterholz
Der Eric hat mir ein Präventiv-Stöckchen an den Kopf geschmissen. Auch wenn ich sonst nicht oft politisch werde, soll das Ding natürlich nicht unbeantwortet bleiben!

1. Präventivfrage
Wenn es stimmt das Gott alles sieht, inwiefern sind Schäubles Ideen dann zu beurteilen?

Es gab da mal so ein kleines Stäätchen etwas östlich der damaligen Bundesrepublik. Da wollte auch einer Gott spielen. Zwar eher als verkappter Gutmensch, aber dennoch mit ähnlichen Ideen. Das hat Gott - so es denn einen gibt - auch nicht beeindruckt und ewig hat's ja nicht gehalten, das kleine Stäätchen...

Hoffentlich ist Schäuble mit seiner Stasi 2.0 zumindest ein wenig ordentlicher als sein Vorgänger - ist doch echt kein Spaß, sich durch die lückenhaften Akten zu wursteln, wenn's erstmal den Bach runtergegangen ist!


2. Präventivfrage
Wärest Du bereit deine komplette Wohnung mit Kameras und Mikrofonen auszustatten wenn Du merken würdest, dass Du eine Gefahr sein könntest?

Ich bin eine Gefahr - zumindest für alle Fliegen und sonstigen unerwünschten Getiere, die sich manchmal in meine Wohnung verirren. Dazu brauch ich keine Kameras und Mikros...


3. Präventivfrage
Warst, bist oder könntest Du eine Gefahr für was oder wen auch immer sein?

Klar - siehe Frage 2. Die Frage sollten sich aber auch mal die Leute stellen, die von dem schlimmsten Fall ausgehen!


4. Präventivfrage
Weißt du was ein Browser (Politikerdeutsch: Brauser) ist?

Die neue von emanzipierten Männern erdachte Bezeichnung für Brause?


5. Präventivfrage
“Nein, ich öffne grundsätzlich keine Anhänge von E-Mails, die ich nicht genau einschätzen kann. Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken.”

Anständig genug, um meinen Rechner trojanerfrei zu halten, bin ich jedenfalls. Außerdem bleibt ein Trojaner eine Schadsoftware, die auf PCs nichts zu suchen hat - egal, ob sie vom Staat kommt, oder nicht!


6. Präventivfrage
Körpergeruchproben sind dufte oder eher doch nicht?

Klar sind die dufte! Eröffnen sich so doch völlig neue Kundenschichten für Deo-Hersteller oder Leute mit solchen Ideen (Achtung: Der Link ist nicht grad arbeitstauglich)!


7. Präventivfrage
Wärest Du bereit deine Festplatte aufzuräumen, wenn Du von einer bevorstehenden Online-Durchsuchung wüsstest?

Aufräumen? Meine Festplatte ist der einzige Ort, an dem ich jederzeit Gäste empfangen könnte, so ordentlich, wie's da drauf ist!


8. Präventivfrage
Das Internet wird ja bekanntermaßen hauptsächlich von Perversen, Kriminellen und sogar Bloggern bevölkert. Wie vermeidest Du den Kontakt zu diesen lichtscheuen Gestalten während Du surfst?

Einfach das Licht beim Surfen anlassen. Oder hab ich da was falsch verstanden?
Dienstag, 17. Juli 2007
Angeschwiegen
Ich wusele ja grad mal wieder in Österreich herum. Wo's in Deutschland wettermäßig grad wieder ertragbare Temperaturen annimmt, dreht der Sommer hier nochmal richtig auf. Drum saßen wir zum Abendessen auch draußen.

Am Nebentisch nahm kurz nach uns ein Pärchen Platz - Beide so Mitte 30. Überall um uns herum wurde geredet und gelacht. Nur an diesem Nebentisch nicht. Die Kellnerin kam und brachte Karten. Schweigsam wählten die beiden aus und sagten dabei nur ein Wort zur Kellnerin. Immerhin gab's nach Ankunft des Essens ein gegrummeltes "Guten Appetit" oder so. Mehr hatten die beiden sich nicht zu sagen. Desinteressiert wurden Löcher in die Luft gestarrt und mehrere Zigaretten geraucht. Ihre Blicke trafen sich vermutlich die ganze Zeit gar nicht.

Ich kenne diese beiden Menschen zwar nicht und kann nicht wissen, wieso dieser gemeinsame Abend der beiden so ablief, aber die Kälte, die das Szenario ausstrahlte, war selbst in der Abendhitze stark zu spüren. Egal, in welcher Beziehung man zu einem Menschen steht, wenn man mit ihm essen geht und seinen Abend verlebt, sollte es nie so aussehen. Es mag in diesem Fall ja vielleicht einen Grund gegeben haben und es war nicht die leider allzu typische auseinandergelebte Beziehung, die da neben mir saß, aber ich hoffe, ich werde nie selbst in so einer Situation landen...
Freitag, 13. Juli 2007
Preispolitik
Das nenn ich mal schlaue Sonderpreise - irgendwie müssen die niedrigeren Preise ja auch wieder reingeholt werden ;)


Dienstag, 10. Juli 2007
Kai Diekmann...
beklagt die Verwahrlosung der deutschen Sprache

So langsam bin ich mir immer sicherer, dass der Kerl schizophren ist - oder einfach nur unverfroren - aber vermutlich beides...
Freitag, 8. Juni 2007
Warum...
glauben eigentlich fast alle Mercedes-Fahrer, sie hätten ein Motorrad unterm Hintern?
Mittwoch, 6. Juni 2007
Der Computer, das unbekannte Wesen
Die Diagonale rief mir Film-Klischees in den Kopf, die ich eigentlich schon längst mal hätte bloggen können. Ich glaub, fast jeder Gruppe Menschen hat ein bestimmtes Gebiet, mit dem sie in Filmen auf dem Kriegsfuß stehen. Was wird dort auch immer alles so unrealistisch dargestellt? Was die Arztserien für echte Ärzte oder die Polizeiserien für echte Polizisten, sind sämtliche in Filmen und Serien verwendeten Computer für einen Programmierer wie mich.

Was in Sci-Fi-Filmen ja noch passend sein mag, wird in normalen zu unserer Zeit auf der Erde spielenden Streifen schnell zu hahnebüchenem Blödsinn.

Hier mal ein paar Beispiele der Leuteverblödung in bekannten Kino-Blockbustern:

Das Betriebssystem - Natürlich arbeitet man in Filmen nicht wie über 90% der Leute mit Windows, MacOS oder Linux. Nein, man hat doch in jedem Film ein völlig neues intuitives Betriebssystem, das immer genau weiß, was man will. Wie in den Studios ganze Straßen als Kulisse entstehen, tun die Programme es auch in Computern. Weiß Gott warum - einfach Windows verwenden und den Zuschauern etwas vertrautes zu zeigen, ist wohl zu einfach. Lediglich MacOS scheint sich doch überproportional durchzusetzen. Woran das wohl liegen mag? Wenn man genau hinschaut, findet man auch die dazugehörigen Macs in extrem vielen Filmen wieder - ob in 24, Men In Black 2 oder The Beach - überall weiß man den angebissenen Apfel zu schätzen.

Wireless Anything - Computer können in Filmen natürlich überall, ob mit Kabel oder ohne, ob in der hinterletzten Wüste oder tief unter der Erde, im Internet surfen und eignen sich natürlich auch dazu, sich in jedes noch so geheime Netzwerk einzuhacken. In Independence Day kann man sogar mit einem alten Powerbook (schon wieder Apple) in die Computersysteme eines außerirdischen Raumschiffes eindringen und dieses umprogrammieren. Ähnliche Genies sind auch die Lone Gunmen aus Akte X, schaffen sie es doch, mit ihrem Übertragungswagen in jedes Netz zu hacken und immer die geheimsten Akten zu besorgen. Dass die geschädigten natürlich merken, dass und vor allem von wem sie gehackt werden, ist Ehrensache - so bringt man Verfolgungsjagden ins Spiel!
Genauso lassen sich natürlich sämtliche noch so riesige Datenmengen per Diskette auf jeden Rechner hoch oder runterladen. Dazu gibt es dann eine spannende Fortschrittsanzeige, zu dessen Ende sich oft entweder ein Rechner-Absturz oder ein Entddecktwerden des spionierenden Schauspielers gesellen. Und sollte mal keine Diskette zur Hand sein - wie wir alle wissen, kann man von jedem Rechner in Sekundenbruchteilen eine Mail mit mehreren Gigabyte-großen Anhängen verschicken!

unkaputtbar - Rechner in Filmen halten natürlich alles aus. Powerbooks, die wie in Sex In The City stundenlang ohne Netzteil laufen, sind genauso kein Problem, wie einen Computer mal eben ins Wasser zu schmeissen. Ist doch klar, dass der nachher noch läuft. Abstürze gibt es natürlich auch nicht, wo kommen wir denn da hin.
Allerdings gibt es auch wieder die genauen Gegenbeispiele - nämlich wenn solche Pannen zur Spannung beitragen sollen. So sieht man dann rückwärts laufende Uhren bis der Akku zur Neige geht oder ein Computer stürzt wild blinkend und dröhnend ab, um dann in Rauchentwicklung, vielleicht etwas Feuer oder einer Explosion endgültig sein Leben auszuhauchen.

Geräuschentwicklung und hübscher Schnick-Schnack - natürlich muss ein Computer auch zu jeder Eingabe oder jedem Ablauf auf dem Bildschirm wilde Geräusche von sich geben. Die obligatorischen Schreibmaschinen-Sounds beim Tippen sind da nur der Anfang. Sobald man mit wilden Textkommandos irgendwelche Berechnungen auslöst, werden aus einer reinen Textoberfläche plötzlich untermalt von nachgeahmtem Nadeldruckergetöse, Fiepen und rattern 3D-Szenen gemalt oder man kann über die frisch gehackten Satelliten auf die Erde heruntergucken und so weit heranzoomen, um einer Ameise beim Pinkeln zuzusehen. Ehrensache, dass die Geräusche keine Lautsprecher benötigen. Dafür beleuchten die Monitore das ganze Zimmer und spiegeln sich im Gesicht des Anwenders oder an der Wand, an der man genau ablesen kann, was auf dem Bildschirm grad vor sich geht.

Aus schlecht mach gut - Besonders toll kann man mit Computern natürlich schlechte Daten verbessern. Da wird ein schlecht aufgelöstes, unterbelichtetes Bild so zurecht gezoomt und aufgehellt, dass man am Ende glasklar jedes Gesicht erkennen kann, auch wenn es vorher vielleicht mal grad 10 Pixel groß war. Fast das selbe geht natürlich auch mit Tonaufnahmen. Jegliches Rauschen, alle im Vordergrund stehenden Geräusche lassen sich ohne viel Aufwand ausblenden, um ein vorher garnicht wahrnehmbares Gespräch aus dem Hintergrund zu hören. Die Aufnahme eignet sich dann natürlich auch noch perfekt dazu, mit der Stimmaufnahme des vermuteten Täters zu vergleichen und eine Übereinstimmung zu erkennen, die wiederum, wie wir eben gelernt haben, durch wildes Blinken und Piepen signalisiert wird.

Selbstredend gibt es nnoch viele weitere Beispiele, unsinniger Computer-Szenen aus Filmen. Aber wozu beschweren? Immerhin sorgt das auch für den einen oder anderen Lacher selbst in den spannendsten Thrillern ;)
Dienstag, 22. Mai 2007
blaue Jungs und Mädels
Heute hatte ich den ersten Teil der Strecke nach haus einen Polizei-Bus direkt hinter mir, der zwischendurch auch mal verdächtig stark auffuhr. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich heute noch angehalten werde. Als ich aber auf halber Strecke zum Tanken abbog, fuhren sie weiter grad aus. Dann wohl doch nicht, dachte ich mir.

Nach dem Tanken dann weitergefahren und in Kiel schnell noch ins Gewerbegebiet, um auf Bitte des Chefs ein großes Pavillionzelt für die Firma zu kaufen. Hinter mir ein blauer VW mit Lichthupe. Ich wundere mich, denk mir aber nix dabei und bieg auf den Parkplatz ab. Der VW hinterher und neben mir eingeparkt. Es stiegen zwei Polizistinnen aus und meinten, sie wollten mich kontrollieren und fragten, ob ich denn nicht das Polizeischild gesehen hätte, das sie eingeschaltet hatten. Ui, hatte ich wirklich nicht. Da schien die anschliessende etwas mehr als üblich nachhakende Frage nach Drogen wohl gar nicht so abwegig...

Irgendwie mag mich die Polizei in letzter Zeit auch. Nachdem ich bis letztes Jahr in den 7 Jahren, die ich fast täglich Auto fahre, nur zweimal angehalten wurde, waren's in diesem Jahr auch schon zwei Kontrollen - und jeweils neuerdings mit Fragen nach genommenen Drogen. Ob's wohl dran liegt, dass ich mit meinen mittlerweile langen Haaren nicht mehr so nach dem typischen Vorzeige-Schwiegersohn aussehe?